Geranien düngen

Nährstoffe für kräftige Farben und viele Blüten

Kräftige Farben
Blütenkopf mit kräftigen Farben© Lutz / PIXELIO

Geranien, egal welche Sorten, gehören zu den Starkzehrern und benötigen daher ausreichend Nährstoffe. Speziell für das Anpflanzen wird im Fachhandel Geranienerde angeboten, in die bereits ein Dünger mit eingearbeitet wurde. Jedoch hält das Nährstoffvorkommen dieser Geranienerde in der Regel nicht lange an, sodass man hier etwas nachhelfen muss.

Sinnvoll aber auch umstritten ist die Verwendung von Geranien-Langzeitdünger, der direkt beim Einpflanzen mit in die Erde kommt. Das Substrat löst sich im Laufe der Zeit auf und gibt die Nähstoffe an den Boden ab. So sollte es eigentlich sein und so war es auch gedacht.

Nicht optimal

Doch leider funktioniert der Langzeitdünger in der Regel nicht gleichmäßig über den Sommer verteilt. Gerade in den ersten Monaten werden sehr viele der Nährstoffe freigesetzt und eventuell mit Regen- oder Gießwasser wieder aus dem Boden geschwemmt. In den eigentlich wichtigen Monaten im Spätsommer hingegen nimmt die Wirkung deutlich ab.

Daher finden viele diese Langzeitdünger als nicht ausreichend oder sogar ungeeignet. Um jedoch dennoch ein kräftiges Blütenwachstum zu bekommen und Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen, muss immer wieder per Hand nachgedüngt werden.

Flüssig nachhelfen

Am besten eignet sich dazu ein flüssiger Volldünger oder auch Blumendünger für blühende Pflanzen. Ein spezieller Geranien-Flüssigdünger ist zwar direkt auf die Bedürfnisse zugeschnitten, aber in der Regel nicht erforderlich. Ein normaler Blumendünger oder auch Düngemittel für blühende Pflanzen reicht aus.

Je nach verwendetem Flüssigdünger ist es daher erforderlich, einmal pro Woche oder auch alle 2 bis 3 Wochen etwas mit über das Gießwasser in den Blumen zu verteilen. Geranien können durchaus auch mit wenig Dünger oder gänzlich ohne überleben, doch bilden sie dann fast keine neuen Blüten, sondern nur reines Blätterwerk.

Blüten durch Nährstoffe

Besonders Geranien in Balkonkästen gieren nach Nährstoffen, denn die vorhandenen in dem doch recht spärlichen Erdreich sind schnell verbraucht. Im Gegenzug danken sie es einem mit saftigen und grünen Blättern, schnell und großflächig wachsenden Blüten und weniger Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge, wenn sie hin und wieder etwas gedüngt werden.