Geranien gießen und wässern

Feuchtigkeit für stramme Blätter und leuchtende Blüten

Geranie im Blumenkasten
Geranien im Blumenkasten© Betty / PIXELIO

Zur Geranien Pflege gehört auch das Gießen den ganzen Sommer über. Geranien selber sind zwar nicht sehr wählerisch und kommen sehr gut mit praller Sonne klar, aber gegossen werden wollen sie dennoch. Wichtig dabei ist vor allem, dass sie gerade im Hochsommer nicht gänzlich austrocknen, zugleich aber nicht im Wasser stehen. Eine permanent leicht feuchte Erde ist ideal.

Mit Bedacht gießen

Das richtige Maß ist dabei die Kunst und so ziemlich das Einzige, was bei Geranien wirklich zu beachten ist. Sind sie zu trocken, wachsen sie nicht richtig und bilden keine Blüten oder zumindest nicht viele. Sind sie zu nass, dann können sich Krankheiten entwickeln oder die Geranien beginnen zu faulen.

Beim Gießen sollte auch alle 2-3 Wochen ein Dünger mit eingesetzt werden für den Fall, dass das Erdreich noch keinen speziellen Langzeitdünger besitzt. Nur so ist der Nährstoffbedarf der Geranien ausreichend gedeckt und die doch recht "hungrigen" Pflanzen können sich ausgiebig entfalten. Spezielle Geraniendünger können verwendet werden, ein normaler flüssiger Volldünger für blühende Pflanzen reicht in der Regel aber aus.

Bitte nur von unten!

Gegossen werden Geranien immer von unten direkt in das Erdreich und nicht großflächig von oben über die Blätter. Feuchte Blätter lassen sich bei Regen nicht verhindern, aber durch das Gießen sollten sie nicht entstehen. Im schlimmsten Fall würde dies zur Bakterienwelke, einer Krankheit der Geranie führen.

Stehen die Geranien auf einem Südbalkon so sollten sie in der Regel zwei Mal am Tag gegossen werden je nachdem, wie sie gepflanzt wurden, wie groß sie sind und wie stark sie blühen. Gleich früh morgens, noch bevor die Sonne auf sie scheint und am Abend kurz vor dem Sonnenuntergang. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Geranien eine gleichmäßige Feuchte besitzen.

Werden sie zu oft ganz trocken und dann wieder zu nass gehalten kann es passieren, dass sich die sonst grünen Blätter der Geranien verfärben. Selbst wenn es regnet, kann man sich nicht darauf verlassen, dass die Geranien genug Wasser haben. Dicht gepflanzte Stöcke oder welche mit sehr dichtem Blätterwerk leiten den meisten Regen einfach ab und die Erde ist selbst nach dem Regen noch so gut wie trocken, sie funktionieren also fast wie ein Regenschirm.

Gegensätze vermeiden

Braune Ringe auf den Blättern sind ein Zeichen für eine falsche Bewässerung der Geranien, können aber auch einen Schädlingsbefall der Geranien aufzeigen. Gerade wenn die Geranienstöcke in Balkonkästen gepflanzt wurden, trocknen diese bei unregelmäßiger Wässerung schnell aus und eine Abwechslung zwischen zu nass und zu trocken führt zu diesen braunen und teils rötlichen Ringen an den Außenkanten der Blätter.

Jedoch verzeihen es Geranien einem in der Regel, wenn sie zu wenig gegossen wurden und mit den eventuellen Verfärbungen kann man leben. Keinesfalls sollten Geranien jedoch einer permanenten Nässe ausgesetzt sein und sprichwörtlich im Wasser ertrinken. Blumenkästen und Kübel benötigen dazu auf jeden Fall eine Öffnung, damit das Wasser ablaufen kann. Untersetzer an Balkonkästen stören dabei häufig auch und lassen das Wasser nicht richtig entweichen.