Was sind selbstreinigende Geranien?

Fragen und Antworten rund um die Geranie

selbstreinigende Geranie
Bild: selbstreinigende Geranie "Efeublatt"

Sich selbst reinigende Geranien sind eine Unterart der hängenden Geranien (Pelargonium Peltatum). Selbstreinigende Geranien sind wohl die pflegeleichtesten überhaupt und eignen sich besonders für Balkone und hoch hängende Pflanzkübel, wo man zur Pflege nur schwer ran kommt. Besonders beliebt dabei sind die "Cascade"- oder "Villetta"-Sorten. Zu ersteren gehören auch die allseits bekannten und bewunderten "Tiroler Hängegeranien".

Normale Geranien gehören regelmäßig ausgeputzt, damit neue Blüten heranwachsen und somit den ganzen Sommer über blühen. Diese Arbeit nehmen selbstreinigende komplett ab. Wie der Name schon sagt, sie reinigen sich selber und werfen Verblühtes selbstständig ab. Dadurch sind sie auch sehr blühfreudig, denn neue Knospen kommen in der Regel direkt hinterher.

Allerdings so wirklich perfekt sind sie auch nicht. Die Selbstreinigung bezieht sich nur auf die Blüten, nicht auf die Blätter. Diese müssen also weiterhin per Hand ausgezupft werden, wobei natürlich die Blüten wesentlich mehr Arbeit machen als das Grünwerk. Ein weiterer Nachteil sind eventuell empfindliche Böden, wie nicht versiegelte Fliesen oder Naturstein. Durch den ständigen Abwurf von Blütenblättern verteilen sich diese im Umkreis der Geranie. Werden diese nun nicht regelmäßig entfernt, möglicherweise betreten und gequetscht oder vom Regen quasi mit dem Boden verklebt, so können hässliche Flecken entstehen, die durchaus Wochen bleiben können.

Ausführliche Informationen finden Sie bei Geranien Arten und pflegen.